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Sicherheit Archive

08.09.05

Programm sauber entfernen

Ich kann ein Programm nicht mehr via Systemsteuerung entfernen.
MARKUS A., PER E-MAIL

Wenn Sie ein Windows-Programm entfernen wollen, sollten Sie nie einfach seinen Programmordner löschen, sondern die Deinstallation via «Start, Systemsteuerung, Software, Ändern/Entfernen» vornehmen. Dort können Sie auch einen Teil der Windows-Standardprogramme korrekt entfernen.

Wenn Sie Programmordner bereits von Hand gelöscht haben oder sich Windows bei einer Deinstallation verheddert hat, versagt das System. Dann führt Windows in seiner Liste Programme auf, die zwar nicht mehr funktionieren, aber sich auch nicht aus der Liste entfernen lassen. In solchen Situationen hilft «Win Installer Cleanup Utility». von Microsoft Das kleine englische Programm arbeitet auch mit dem deutschen Windows zusammen. Es entfernt verwaiste Programmeinträge.

Der Cleaner ist übrigens auch die letzte Rettung, wenn eine abgebrochene Programminstallation bei jedem Start von Windows mault.

Warnmeldungen deaktivieren

Bei jedem Windowsstart nerven mich Sicherheitsmeldungen, weil mein Antivirusprogramm nicht aktuell ist oder das Windows-Update nicht automatisch durchgeführt wird.
URS G., PER E-MAIL

Mit der Flickensammlung SP2 wurde bei Windows XP das Sicherheitscenter installiert. Es kontrolliert Firewall, Antivirus und Updates. Über «Start, Systemsteuerung, Sicherheitscenter» können Sie den Wächter konfigurieren.

Klicken Sie bei «Ressourcen» auf den Eintrag «Warnungseinstellungen des Sicherheitscenters ändern». Sie können dann die Warnmeldungen einzeln deaktivieren.

03.01.06

Gefährliche Sicherheitslücke in Windows und IE

Windows hat eine gefährliche Sicherheitslücke beim Anzeigen von Metafile-Dateien (Dateierweiterung: wmf). Durch das Anzeigen oder Öffnen bösartiger WMF-Dateien können Programme (Viren, Trojaner) auf einen Windows-Rechner eingeschleust werden. Im Internet-Explorer genügt bereits die Anzeige eines Bildes im Browser. Bei Firefox 1.5 erfolgt wenigstens eine Warnmeldung. Bereits sind verseuchte Werbebanner mit WMF-Daten aufgetaucht. WMF-Dateien können auch via E-Mail verschickt werden.
Microsoft stellt seit heute einen Patch zur Verfügung.

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=0C1B4C96-57AE-499E-B89B-215B7BB4D8E9

Falls Sie mit unserem früheren Tipp die WMF-DLL deregistriert haben, können Sie diese mit Start, Ausführen und dem Befehl
regsvr32 %windir%\system32\shimgvw.dll
wieder registrieren.

30.01.06

Achtung: Am Freitag löscht der Nyxem-Wurm PC-Daten

Am kommenden Freitag, 3. Februar, löst der recht weit verbreitete Wurm Nyxem seine Schadfunktion aus und überschreibt dann unter anderem sämtliche Word-Dokumente.
Bestehende Virenscanner erkennen den Wurm, der über E-Mail-Beilagen oder Netzwerkfreigaben eingeschleust wird, seit längerem.
Auch das für Private kostenlose AntiVir Personal http://www.free-av.de/ erkennt den Schädling.
Von Symantec und Trendmicro gibt es kostenlose Säuberungstools. Mehr Infos finden sich in der Meldung von Heise Newsticker und beim Bundesamt für Sicherheit.

08.02.06

Auch Firefox hat Löcher

Auch der kostenlose Browser Firefox ist nicht vor Sicherheitsproblemen gefeit. Eine kürzlich entdeckte Lücke ermöglicht es einem Angreifer, per Java-Script die Kontrolle über einen PC zu übernehmen. Eine aktualisierte deutsche Version von Firefox 1.5.0.1 ist bereits seit einigen Tagen hier erhätlich. Benutzer von Firfox 1.5.0 können einfach die integrierte Update-Funktion verwenden, um den Flicken einzuspielen.

01.03.06

USB-Stick als Schlüssel

Ich möchte meinen USB-Stick zu einem digitalen Schlüssel machen. Der PC soll nur funktionieren, wenn der USB-Stick angestöpselt ist.
BERND J., PER E-MAIL
Dank dem kostenlosen Programm SecuLock funktioniert ein USB-Stick wie ein digitaler Schlüssel. Auf dem Speicherriegel wird dazu eine Schlüsseldatei abgelegt. Windows läuft nur so lange, wie sich der Stick im PC befindet. Allerdings handelt es sich bei SecuLock um ein Tool, das kriminellen Angriffen kaum standhält. Eine kostenlose Verschlüsselung mit TrueCrypt bietet viel mehr Sicherheit vor ungewolltem Zugriff.

17.05.06

Symantec Programme entfernen

Ich habe ein neues Antivirus von Norton gekauft. Aber ich schaffe es nicht, die alte Version zu deinstallieren.
MARIANNE U., PER E-MAIL
Die Sicherheitsprogramme von Symantec können sich ziemlich hartnäckig gegen eine Deinstallation wehren. Vor allem wenn eine Deinstallation mit einer Fehlermeldung abbricht, ist danach die Neuinstallation nicht mehr möglich. Der Hersteller hat aber ein Tool im Internet bereitgestellt, welches sämtliche Symantec-Programme entfernt. Falls Sie danach keine Lust mehr auf Produkte dieses Herstellers haben, gibt es kostenlose Alternativen. Als Antivirus hat sich Avira Antivir bewährt, und als Firewall arbeitet die ebenfalls kostenlose Basisversion von Zonealarm zuverlässig.

23.05.06

Gefahr durch Word-Dokumente

Zurzeit kursieren Word-Dokumente, welche ein Sicherheitslücke von Microsoft Word ausnützen. Werden die Dateien geöffnet, verursachen sie einen Programmabsturz und installieren aber gleichzeitig einen Trojaner. Das Deaktivieren der Makrofunktionen von Word schützt nicht vor diesem Angriff. Bis Microsoft einen Patch publiziert hat, gibt es keinen zuverlässigen Schutz. Virenscanner erkennen nur teilweise infizierte Dateien, weil fortwährend Mutationen der verseuchten Dokumente in Umlauf kommen.
Öffnen Sie deshalb keine Word-Dokumente aus nicht bekannten Quellen. Achten Sie darauf, dass auch Absenderangaben von E-Mails gefälscht sein können. Das Problem kann umgangen werden, wenn Sie zum Betrachten von Word-Dateien den Word-Viewer von Microsoft verwenden. Sicher ist es auch, Word-Dokumente statt mit Microsoft Word mit der kostenlosen Software OpenOffice anzuzeigen und zu bearbeiten. Eine dritte Möglichkeit ist, Word im Save-Modus zu betreiben, wie die Sicherheitsexperten von Heise raten.

15.06.06

Flicken für Word und Windows XP

Microsoft hat kürzlich einen Flicken für das Sicherheitsloch von Word veröffentlicht. Um ihn einzuspielen ist es allerdings nötig, auch alle vorhergehenden Service-Packs (SP) für die jeweilige Office-Version einzuspielen. SP und Word-Flicken erhält man am einfachsten über Office-Update.
Gleichzeitig hat Microsoft vergangenen Dienstag auch wieder über ein Dutzend Flicken für Windows XP publiziert. Ein Teil davon ist sehr wichtig, weil sonst ein Fremder vollkommene Kontrolle über den Rechner via Internet erlangen kann. Erfahrungsgemäss tauchen immer einige Tage nach Erscheinen der Flicken auch die entsprechenden Angriffe auf. Wer die Updates über Windows Update einspielt, handelt sich damit auch gleich ein Tool ein, welches die Legalität der Windows-Kopie überprüft. Alternativ kann man die Flicken auch einzeln bei Microsoft herunterladen.

16.06.06

Nun droht Gefahr von Excel

Kaum hat Microsoft die Sicherheitslücke bei Word geflickt, droht nun Gefahr bei Excel. Bereits sind erste XLS-Dateien aufgetaucht, die dem PC einen Trojaner installieren, sobald sie geöffnet werden. Microsoft hat noch keinen Flicken veröffentlicht. Sicherheitshalber sollte man unbekannte Excel-Dateien vorläufig nur mit OpenOffice öffnen.

22.06.06

Ist Excel Käse?

Falls Excel Käse wäre, wäre es ein Emmentaler. Denn anscheinend hat die Tabellenkalkulation so viele Sicherheitsprobleme wie der Schweizer Käse Löcher. Nachdem bereits letzte Woche vor der Gefahr beim Öffnen von Excel-Dateien gewarnt wurde, ist nun eine neue Lücke aufgetaucht. Nun droht Ärger, sobald man auf einen Link in einer Excel-Datei klickt. Flicken für beide Probleme sind nicht in Sicht, allerdings gibt es eine Bastellösung um das Risiko zu minimieren.

26.07.06

Geschwätzige Echtheitsprüfung

Seit sich Windows Genuine Advantage (WGA) bei einem Windows-Update installiert hat, versucht mein PC immer wieder Verbindung zu Microsoft aufzunehmen.
PETER M., PER E-MAIL
Mit WGA will Microsoft Schwarzkopien von XP bekämpfen, nervt damit aber auch viele legale Anwender. WGA installiert sich, sobald Windows ein automatisches Update durchführt. Im Internet findet sich eine Anweisung zur Entfernung. Die Programme XPY oder RemoveWGA beseitigen Microsofts Plaudertasche automatisch. Danach muss man das Windows-Update ausschalten.

23.08.06

Schutz vor Schnüfflern

Ich habe gehört, dass bestimmte Programme unbemerkt Daten ins Internet senden.
DIETER A., PER E-MAIL
Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr zwischen Ihrem PC und dem Internet. Windows XP enthält eine Firewall, die aber nur den Verkehr vom Netz zum PC filtert. Die Gegenrichtung wird nicht überwacht. Das erledigen die Gratis- Produkte ZoneAlarm, Kerio Personal Firewall oder Sygate Personal Firewall.

21.09.06

Und wieder leckt der Browser

Es sind mehrere Webseiten aufgetaucht, welche beim Besuch eine bisher nicht geflickte Sicherheitslücke im Internetexplorer ausnützen und bereits beim Anzeigen der Website Schadsoftware auf den Rechner installieren. Microsoft wird anscheinden die Lücke erst am 10. Oktober flicken. Technisch versierte können sich mit einer Notlösung behelfen.
Der Firefox-Browser ist von dem Problem nicht betroffen.

Nachtrag 29.9.06
Microsoft hat inzwischen einen Patch veröffentlicht.

26.09.06

Laufwerke unter Windows sperren

Ich will nicht, dass meine Kinder auf dem PC über Disketten, CD oder USB-Sticks Programme installieren und Daten austauschen. Kann man diese Geräte sperren?
MARKUS Z., PER E-MAIL

Bei Intelliadmin gibt es Tools, um unterschiedlichste Geräte unter Windows zu sperren. Allerdings lassen sich sämtliche Softwaresperren von findigen Teenagern aushebeln.

17.01.07

Für Geheimnisse

Ich benutze öffentliche Wlan-Hotspots. Wie sicher sind da meine so verschickten E-Mails oder andere Daten?
THEO U., PER E-MAIL
Schalten Sie vor der Nutzung eines Hotspots unbedingt die Dateifreigabe ab, damit Fremde nicht auf Ihre Daten zugreifen können. Dazu wählen Sie «Start, Systemsteuerung, Netzwerkverbindungen» und wählen nach rechtem Mausklick auf Ihre Wlan-Verbindung den Eintrag «Eigenschaften». Dann entfernen Sie das Häkchen bei «Datei- und Druckfreigabe für Microsoft-Netzwerke». Die drahtlose Kommunikation zwischen Ihrem Notebook und dem Hotspot kann recht einfach mitverfolgt werden. Ferner kann natürlich auch der Hotspot-Betreiber Ihre Daten mitlesen. Wollen Sie Vertrauliches verschicken, müssen Sie deshalb die Daten vor dem Versand auf Ihrem Notebook verschlüsseln und erst beim Empfänger entschlüsseln. Das geschieht durch ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) wie das Steganos Secure VPN. Der Dienst kostet 250 Euro im Jahr, kann aber kostenlos getestet werden.

Wer plaudert denn da?

Mein Modemlämpchen blinkt manchmal, ohne dass ich irgendwelche Daten übertrage. Wie finde ich das Programm, welches kommuniziert?
ANDREAS H., PER E-MAIL
Das kostenlose Vstat zeigt übersichtlich an, welche Programme Verbindungen ins Internet unterhalten und wo sich diese auf der Festplatte befinden. Wollen Sie zuverlässig sicherstellen, dass nur autorisierte Programme Daten ins Internet schicken, müssen Sie eine Firewall installieren. Gut und kostenlos ist die Basisversion von ZoneAlarm.

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