Ich überlege mir, das neue Windows Vista zu installieren. Gibt es da noch besondere Hürden?
Andreas K., per E-Mail
Wie jedes neue Betriebssystem versteht sich auch Windows Vista nicht mit allen bestehenden Programmen und Geräten. Beispielsweise warnt Apple explizit davor, Vista mit dem derzeitigen iTunes zu verwenden, schlimmstenfalls lässt sich die gesamte gekaufte Musik nicht mehr abspielen. Glücklicherweise gibt es inzwischen einen Flicken von Apple.
Der Microsoft Upgrade Advisor prüft, ob ein PC und dessen Programme mit Vista funktionieren. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, Vista erst parallel zu einem bestehenden Windows auf einer zweiten Festplatte zu installieren. Hüten Sie sich auch davor, XP vor dem Update auf Vista komplett zu löschen. Die Update-CD von Vista verlangt nämlich ein auf der Festplatte installiertes XP, die XP-Original-CD reicht nicht aus. Im Notfall hilft allerdings der Trick, Vista erst ohne Seriennummer und danach ein zweites Mal zu installieren.
Für den Umzug der Benutzerdaten von XP zu Vista hat Microsoft kürzlich das Gratisprogramm Easy Transfer ins Internet gestellt. Beim Kauf von Vista lässt sich übrigens viel Geld sparen, wenn man eine OEM- bzw. System-Builder-Version kauft. Dadurch verzichtet man allerdings auf die bunte Verpackung und den direkten Support durch Microsoft. OEM-Versionen werden vor allem durch Internethändler angeboten, eine Übersicht findet sich beispielsweise bei www.toppreise.ch (Suchbegriff: Vista OEM).