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Internet-Musik Besser, als sich mit Musikdownloads rumzuärgern oder auf Apples Musikshop zu warten, nutzt man schon heute alternative Quellen und clevere Software.
Die Quellen
Bevor die MP3-Musi spielen kann, muss man erst die richtigen Quellen anzapfen. Bei folgenden Adressen macht der Download Spass.
Nach M-Budget bringt die Migros nun auch günstige, unverschlüsselte Musik. Unter http://download.exlibris.ch findet sich der erste grosse Schweizer Shop, der Musik im frei kopierbaren Format MP3 vertreibt. Lovebugs, DJ Bobo, Vollenweider oder Mani Matter und die Söhne Mannheims gibt es für 1.50 Franken als ärgerfreie MP3-Dateien. Die meisten US-Hits sind aber auch bei Ex-Libris im Windows-Format WMA verschlüsselt und funktionieren so nur auf teuren Playern und nicht auf den iPods.
Vollkommen auf das MP3-Format setzt www.weblisten.com. Dort gibt es auch Sarah Connor und Eminem im MP3-Format. Zwei Songs kosten 1.50 Euro, für 19 Euro kann man ein Wochenende lang praktisch unbeschränkt Musik downloaden. Das Portal aus Spanien führt sogar eine Rubrik, die ganz der deutschen Musik gewidmet ist.
Rund 25 US-Cent kostet ein Song bei www.emusic.com. Auch hier erhält man unverschlüsselte MP3-Dateien. Allerdings kann man bei Emusic nur Monatsabos lösen, die bei 9.99 Dollar pro Monat für 40 Songs starten. Angeboten werden rund 500 000 Titel.
Dass auch hinter kaum bekannten Namen hervorragende Musik stecken kann, bestätigt der Geheimtipp www.garageband.com. Über 100 000 meist unabhängige Interpreten bieten im Portal mehr als 200 000 Songs an. «Wir wollen Musiker und Konsumenten zusammenbringen statt wie die grossen Konzerne Musikliebhaber verklagen», erklären die Garageband-Betreiber. Die meisten Songs können kostenlos Probe gehört und sogar heruntergeladen werden. Man kann auf der Site sogar eine Art persönliches Internetradio einrichten.
Die Programme
Für das Aufnehmen von Internetradio und das Abspielen auf dem PC gibt es die verschiedensten Programme. Das hier sind die besten.
Kostenlos zur Musik nach persönlichem Geschmack kommt man mit iRate (www.irateradio.com). Das Programm lädt im Hintergrund lizenzfreie Songs aus dem Internet und spielt diese ab. Auf Grund der persönlichen Wertung wählt die Software die nächsten Songs für den Download aus. Alles Gehörte landet als MP3 auf der Festplatte.
Das Programm Air2mp3 zeichnet Musik von rund 20 Radio- und Fernsehstationen mittels Tunerkarte auf und speichert die Songs direkt im MP3-Format (www.air2mp3.net). Per Internet erhält man dann so genannte «Cutlisten», welche die Aufnahmen zurechtschneiden und mit Titeln oder gar Plattencovern versehen. Ob Viva, MTV oder SWR 3, wer einen PC mit passendem Empfänger besitzt, kommt einfach und legal zu aktuellen Hitparaden-Songs.
Auf die Aufnahme von Internet-Radiostationen ist der englische Stationripper (www.stationripper.com) spezialisiert. Die kostenlose Version zeichnet parallel zwei Radiostationen auf. Ähnliche Funktionen mit einer deutschsprachigen Oberfläche bietet der DSL Radio Recorder (http://snurl.com/c05073).
Wer seine Musiksammlung im PC nicht mit Media Player (Windows) oder iTunes (Apple) verwalten will, findet mit Media Monkey (www. mediamonkey.com) eine kostenlose, deutschsprachige Alternative.
Selbst kopiergeschützte CD bringen Exact Audio Copy (http://snurl. com/c05074) oder das Programm CDEx (http://snurl.com/ c05075) ins MP3-Format.
Wer die bestehende MP3-Sammlung sauber benennen oder gar mit Cover-Bildern aus dem Internet versehen will, findet mit Godfather (http://snurl.com/c05076) einen kostenlosen cleveren Helfer.
Cash; 17.02.2005
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